Samhain

6. November 2011

Samhain war:

  • Stille sehen
  • Dunkelheit hören
  • Vergangenes begrüßen

Gleichzeitig barg unsere Samhainfeier auch etwas Neues, ein Experiment.
Denn entgegen meiner früheren Aussagen haben wir diesmal den Naturgeistern nicht nur Nüsse geopfert, sondern auch ein Stamperl guten Birnenschnaps. (Über Gin, den Tatzelwurm immer vorschlägt,  verfügt unsere Hausbar nicht)

Heute eine Woche nach unserem Ritual ging ich wieder an unserem Ritualplatz vorbei.
Der ausgehöhlte Kürbis, den ich samt Teelicht nun entsorgen wollte, war nicht mehr da.

Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich nun schon, denn eigentlich streben wir an, dass wir unsere Plätze immer ordentlich verlassen.
Den Kürbis wollten wir noch ein bisschen zur Freude von vorbei kommenden Wanderern stehen lassen und ein paar Tage später dann wieder aufräumen.

Aber das Schnapsgläschen, dass ein paar Schritte weiter etwas versteckt stand, war bis auf ein paar Fichtennadeln leer!

Jetzt frage ich mich: Waren da wirklich Naturgeister am Werk oder gibt es in einem bestimmten Wald nun ein paar verkaterte Mäuschen?

Kürbis

Wo vor einer Woche noch wilde Samhain-Feste gefeiert wurden ...

Ritualplatz

... ist jetzt wieder alles still und leer!

Eine Reaktion zu “Samhain”

  1. Bellaam 18. November 2011 um 23:39 Uhr

    naja vielleicht ist der Schnaps ja einfach verdunstet, quasi von den Luftgeistern konsumiert worden. Schlechtes Gewissen wegen dem Kürbis? Ach den hat sich vielleicht noch jemand zu Hause hingestellt und drüber gefreut. Oder meinst du der Wildhüter/Förster hat sich aufgeregt dass wir unseren “Müll” haben stehen lassen? Naja es sollte doch schon was zählen, dass es nicht unsere Absicht war “Müll zu hinterlassen” (zumindest auf der Astralebene).

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