Kauz an Mabon

25. September 2010

Mabon

Für unser gestriges Mabon-Fest haben wir ein schönes wind- und wettergeschütztes Plätzchen im Wald gefunden.

Wir haben gesungen und gerasselt (Trommeln fielen witterungsbedingt aus).
Ein paar magische Rituale haben wir gemacht.
Zum Beispiel haben wir, um unsere Augen für die kommende dunkle Jahreszeit zu stärken, sie mit Ringelblumenwasser benetzt.
Aufgaben und Ziele, die wir uns Anfang des Jahres gestellt haben, aber nicht erfüllen konnten, haben wir dem Wind übergeben.

Interessant war, dass wir durch unsere Gesänge ein Käuzchen aufgeschreckt haben (ICH bin unschuldig!!), welches eine zeitlang laut protestierend um unseren Ritualplatz herum geflogen ist.
Leider kann ich nirgends etwas über die magische Bedeutung eines Kauzes finden, die Interpretationen über Eulen finde ich für unsere Situation nicht so treffend.

Vielleicht kann jemand von euch etwas dazu sagen?

11 Reaktionen zu “Kauz an Mabon”

  1. Bellaam 27. September 2010 um 17:39 Uhr

    dieses Foto von unserer Mabon-Kreismitte ist wirklich sehr schön geworden. Zu dem Kauz habe ich leider eine schlechte Nachricht. Er gehört ja wirklich zu der Übergattung “Eule” und der Schrei der selben wurde früher als Ankündigung eines Todes gedeutet: http://www.dasschwarzenetz.de/index.htm Wobei man natürlich immer, wie beim Tarot auch, den Tod als einen neuen Lebensabschnitt deuten kann, einen tiefen Einschitt, eine Veränderung. Für mich selbst verlief der Abend noch relativ positiv und einen tiefen Einschnitt gabs bisher auch noch nicht. Wäre interessant von euch noch was dazu zu hören. Wir empfanden den Schrei des Kauzes ja alle eher als schön und nicht beängstigend, oder?

  2. Klausam 27. September 2010 um 17:41 Uhr

    Die Statue unserer Göttin fehlte!

    Unserer “Grüner Mann” war bestimmt einsam und seine Geliebte die Erdgötting hat Ihn besucht.

    In der keltischen Mythologie war das Sypbol der Erdgöttin bzw. Mutter der Nacht die Sau oder die Eule.

    Gruß Klaus.

  3. Sabieneam 27. September 2010 um 20:03 Uhr

    Naja, tut mir ja wirklich Leid, dass ich meine Göttin vergessen habe. Ich werde mich beim nächsten Mal besser konzentrieren, versprochen!
    Aber deswegen gleich so ein kauziges Geschrei zu veranstalten … der grüne Mann ist wohl ein seltsamer Kauz … ;-)
    Das der Kauz eine Todesbotschaft bringt, weiß ich auch. Aber das will mir nicht so recht passen. Außer, man interpretiert den Tod, wie du es sagst, Bella: nämlich als Transformation.
    Aber je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass sich der kleine Kerl einfach gestört fühlte. Endlich ist der Fluglärm weg und dann fangen die an zu singen!
    Würde mich auch ärgern.
    Aber Frauen sind ja auch gerne mal ein bisschen kauzig…

    LG Sabiene

  4. marieluise fellneram 27. September 2010 um 20:44 Uhr

    Hallo, liebe Ritualkreiskolleginnen und -kollegen,
    für mich symbolisiert der Kauz die Kräfte der Intuition und Vorrausschau.Die Schicksalsmächte sehen dunkle, verborgene Taten…das Karma wie wir Buddhisten es nennen. Die Furcht vor unseren unbewußten, versteckten Wesenszügen. Es ist das geheimisvolle Wissen, das die Nacht der Unwissenheit überwindetet.
    Ich glaube der Krauz wollte Euch zum Nachdenken inspsirieren…und mich auch ……….ich danke euch.
    Umarmung an alle Marieluise aus Graz

  5. Sabieneam 27. September 2010 um 21:01 Uhr

    Liebe Marieluise,
    dass ist aber auch eine sehr schöne Deutung!
    Dunkle, verborgene Taten …. huuuu!

    ;-)

    Sabiene

  6. Klausam 28. September 2010 um 06:26 Uhr

    Eule – Seelenvogel – komm herbei, mache Herzen und Hirne frei.
    Tiefe Ruhe in der Nacht, der Du sie zum Tage machst.
    Großer Vogel komm herbei, und mache unsere Seelen frei.
    Fliege durch das Dunkle in das Licht, bis der neue Tag anbricht.
    Nimm sie mit zu Avalons Ufern ganz geschwind, dort wo wir bestimmt.
    Ein süßer Apfelduft liegt heute Nacht in der Luft, wie kann das sein?
    Laß Dich gehen, laß dich treiben in der Ferne hör ich ein Käuzchen schreien.”
    Quelle:
    http://druidry.siteboard.org/p10313-eisteddfod-adar-eisteddfod-der-voegel.html#p10313

  7. sabienesam 28. September 2010 um 16:46 Uhr

    Schön und geheimnisvoll.
    Danke Klaus!
    Sabiene

  8. Utaam 11. Oktober 2010 um 18:17 Uhr

    Das ist ein tolles Bild, Sabienes, es ist herrlich bunt!!!
    Was den Kauz angeht, so denke ich auch eher, dass er geschimpft hat, weil wir so laut waren! Macht man ja auch nicht, so spät abends im Wald… ;-)

  9. Sabienesam 11. Oktober 2010 um 18:45 Uhr

    Vielleicht waren wir zu respektlos? Kann schon sein…
    Sabienes

  10. iam 20. März 2012 um 18:32 Uhr

    Für mich ist der Kauz der Clown unter den Eulen. Es ist wachsam, nicht ganz so geräuschlos wie ein Uhu oder eine Eule, deutlich geselliger, aber eben auch mal kauzig. Neugierig ist er auch. Für mich steht er für Neugierde, für Wachsamkeit, für die Nacht.

  11. Sabienesam 21. März 2012 um 17:21 Uhr

    @i: Das ist eine witzige und zugleich interessante Aussage!
    Danke
    Sabienes

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