Jahreskreisfeste

Walpurgisnacht

sabienes 30. April 2010

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
laßt uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
kommt! Kommt! Kommt!

Johann Wolfgang von Goethe

Ein schönes Beltane allerseits!

Fotos

Bella 30. März 2010

Trara!

Ich habe die Fotos von unserem Ostara-Ritual veröffentlicht.

HIER könnt ihr sie euch ansehen (oder oben über den Link ‘Galerie’ gehen)

Ostara 2010

sabienes 29. März 2010

Baumkronen

Oder: Frauen allein im Wald und das noch in aller Frühe!

Denn wir wollten den Morgen von Anfang an erleben (was uns auch fast gelungen ist!)

Die Fotos von Uta werde ich noch veröffentlichen, erstmal muss dieses hier reichen.

Und wer die Yoga-Übungen für den Gleichgewichtssinn (Ostara ist ja Tag- und Nachtgleiche, da kann man sich mal um seinen Gleichgewicht bemühen, um ins selbige zu gelangen) nachturnen will, kann sich hier die  Asanas anschauen:

Arm – und Beinstreckung

Baum

Brustexpander

Ich bin ja mal sehr gespannt, ob die Blumenzwiebeln und -samen aufgehen werden!

Gedanken zu Imbolc

sabienes 9. Februar 2010

flower

Ach , könnte ich den Winter nur verschlafen!

Solange ich wach bleibe, grolle ich ihm,
dass seine Macht so groß und so weit ist.

Wahrlich, einmal muss auch er dem Maien weichen.

Dann pflücke ich dort Blumen, wo jetzt Reif liegt.

Walther von der Vogelweide irgendwann im 12. Jahrhundert


Dorothy Morrison’s Yul

Bella 2. Dezember 2009

Eine Buch Rezension.

yul

Ich kann nicht behaupten, dass es mir leid tut, dieses Buch gekauft zu haben, schließlich war es reduziert. Jetzt weiß ich ja auch warum – grins.  Aber Scherz bei Seite. Grundsätzlich erfährt man in diesem Buch sehr viel über Ursprung und Verbreitung des Jul-Festes. Es ist wohl DAS Fest der 8 Jahreskreisfeste, da es wirklich auf der ganzen Welt bekannt ist. Zwar leider nicht jedem mit seinem Ursprungsgedanken, aber die positive Message bleibt in jedem Land, über deren verschiedene Bräcuhe die Autorin am Anfang berichtet, definitiv erhalten. Dorothy Morrison ist selbst Wicca-Hohepriesterin. Leider ist in diesem Buch keine rituele Zeremonie dargestellt, wie sie sie in ihrem Wicca-Coven zelebrieren würde, wenn Sie denn dies tut!? Wenn nicht, wozu ist man dann Wicca-Hohepriesterin, frage ich mich da. Vielleicht liegt es daran, dass ihr Mann Christ ist. Sie macht also irgendwie allein so eine Art Zeremonie mit einem Julscheit und ihrem Ofen. Was bei mir mit der Nachahmung leider nicht funktioniert, weil ich keinen Ofen habe. Dann gibt es da no eine Art Adventskalender, wo z.B. heute am 2. Dezember drin steht, dass man seine Weihnachtspost mit den Worten: Glück und Freude sei in diesen Karten, das wir denen wünschen, die auf sie warten Mit Liebe und Freude sei’n sie verstehen Ihren Empfängern soll Gutes geschehen – abschicken soll. Außerdem soll man an fast jedem Adventstag auf irgend eine andere Gottheit trinken (manchmal mit Orangensaft, manchmal mit Wasser). Außerdem ist in diesem Buch eine Anleitung, wie man aus Waschpulver eine Schneelandschaft basteln kann und noch einige andere sehr kitschige Bastelideen, sowie Rezepte von Greti und Pleti. Am geilsten war ja noch: Schneecreme: Man nehme eine Schüssel voll Schnee und füge Zucker und Sahne hinzu! Oder wie wäre es mit einem leckeren Kirsch-Cola-Salat… da Coca-Cola ja den Weihnachtsmann erfunden hat, dürfen solche Rezepte in einem Jul-Buch natürlich nicht fehlen.

Naja, wenigstens hat mich das Buch super unterhalten :)

Fliegenpilz

sabienes 3. November 2009

Fliegenpilz

Der Fliegenpilz, auf lateinisch auch Amanita Muscaria genannt, ist obwohl hochgiftig in früheren Zeiten bei Schamanen und Hexen eine beliebte Ingredienz zur Zubereitung von allerlei halluzinogen Süppchen gewesen.

Wir lehnen natürlich Bewusstseinserweiterungen unter Drogeneinfluss ab!

Dennoch hat es uns gefreut, wie wir an Samhain hinter der  Bank, auf der wir nach dem Ritual zusammen gesessen sind, im Schein der Taschenlampe diese zwei wunderschönen Exemplare entdecken durften.

Und das, obwohl ich vergessen hatte, Erd- und Waldgeister zu begrüßen!

Samhain 2009

Uta 3. November 2009

 Mond zu Samhain

 

                    Ein kleiner Reim für die Ahnen zu Samhain…

 

Wir kommen zusammen in dieser Nacht

 die Ahnen zu ehren mit des Rituals Macht.

Wie unsere Mütter es getan

in aller Welt, und von frühesten Tagen an.

Wieder drehte das Jahreszeiten- Rad herum,

die Ernte ist eingeholt, der Sommer um.

 

Es ist Zeit, Vergangenem zu gedenken und in die Zukunft zu seh’n-

wir betrauern des Sonnengottes Tod, er musste geh’n.

Vorherrschend ist nun Dunkelheit,

die große Muttergöttin wache über uns in dieser Zeit.

Der Sonnengott wird wiedergebor’n zur Wintersonnenwende,

dann, wenn das Sterben findet sein Ende.

Heute feiern wir den Neu- Anfang,

wo die Grenzen zur Anderswelt haben weniger Belang.

 

Wir können uns einmal mehr bewußt werden

dass es keine Angst machen muss, zu sterben.

Denn die Hoffnung uns das Versprechen gibt

dass der, an den wir denken, lebt. 

 

 

 

 

samhain-greenman

                              Chant for Samhain

 A year of beauty, a year of plenty, a year of planting, a year of harvest,

a year of forests, a year of healing, a year of vision, a year of passion,

a year of rebirth, a year of rebirth. This year may we renew the earth.

Let it begin with each step we take, let it begin with each change we make,

let it begin with each chain we brake. And let it begin every time we awake. 

 

 

 

Mabon

sabienes 30. September 2009

Mabon

Unser Mabonfest war diesmal sehr abenteuerlich.

Bewaffnet mit Kompass, Taschenlampe und Pendel haben wir uns in einen stillen Wald geschlagen, bis wir eine schöne Stelle bei einem seltsam narbigen Baum gefunden haben.

Ein bisschen mulmig war uns diesmal schon. Viele Geräusche, Hundegebell, ein Schuss in der Ferne…

Bella hat ein wunderschönes Mabon-Lied gedichtet (und uns alle gezwungen, mitzusingen ;-) , was wir aber auch gerne taten).

Nach unserem Gesang war der Wald still und um uns herum stand die Dunkelheit wie eine schützende Mauer.

Diesmal haben wir erstmal einen großes Ritual vollzogen und zudem auch noch Heilenergie an die Sabine geschickt.

Für den Rückweg haben wir in der Dunkelheit eine Stunde gedauert – und dennoch war er geführt.

Leider gibt es diesmal keine weiteren Fotos, es war zu dunkel.

Gedanken zu Mabon

sabienes 18. September 2009

Erntedank

Erntedank

Astronomisch gesehen ist Mabon auch die Zeit der Tag- und Nachtgleiche. Die Tage werden langsam kürzer, die Stunden mit Tageslicht entsprechen ungefähr auch den dunklen Stunden der Nacht.

Mabon ist das Pedant zum christlichen Erntedankfest. Die meisten Feldfrüchte sind eingefahren, man hat langsam einen Überblick über die Vorräte für den Winter. Klar das dies ein guter Anlass ist, für den erfahrenen Segen – und sei er auch noch so gering – zu danken.

Früher wurden an Mabon die Gefangenen entlassen. Das hatte zum Einen praktische Gründe, denn so gab es keine unnötigen Mäuler zu stopfen. Zum Anderen durfte man auf die Heimkehr von eigenen Familienmitgliedern hoffen, die in der Fremde in Gefangenschaft geraten sind. Da in Mittel- und Nordeuropa ab dem Herbst die unbefestigten Wege immer schwerer zu passieren waren, verschob man Raubzüge und kriegerischen Handlungen auf das nächste Frühjahr.

Wir können uns an Mabon für all die Segnungen bedanken, die uns im Laufe des Jahreskreis’ (also seit Samhain) zuteil wurden. Haben wir Projekte geplant, die erfolgreich verliefen? Neue Freundschaften geknüpft?

Wir können an Mabon wieder ins Gleichgewicht kommen oder über das Gleichgewicht im übertragenen Sinne meditieren. Was bedeutet uns eine Gleichheit der Kräfte, z. Bsp. zwischen dem männlichen und weiblichen Prinzip, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen unseren hellen und unseren dunklen Seelenanteilen?
Dazu könnten wir uns mit passenden Symbolen umgeben, z.Bsp. dem Yin und Yang Zeichen, wir könnten eine passende Yoga-Übung machen, z.Bsp. den Baum, oder bei entsprechendem handwerklichen Geschick ein Mobile basteln.

Mabon ist eine gute Zeit, um alte Streitigkeiten auszusprechen und/oder zu begraben. Vor Begin der dunklen und kalten Jahreszeit ist es gut zu lernen, ohne Reue zu vergeben. Ebenso ausgeliehene Dinge, ausstehende Schulden etc. sollten wir zurück geben oder aber auch im umgekehrten Fall zurück fordern. Letzteres fällt uns vielleicht schwerer, wenn wir Angst vor Konfrontationen haben. Aber wir sind es uns wert, unsere berechtigten Ansprüche vertreten.

Ich wünsche euch allen ein schönes und ausgeglichenes Mabon!

Lughnasad 2009

sabienes 6. August 2009

Lughnasad

Eine milde Sommernacht, eine alte römische Ruine… So sollte ein Sommerfest sein!

Auch wenn sich anfänglich die Dorfjugend sehr für uns interessiert hat, bekamen wir später nur noch nicht-weltliche Besucher.

Wir machten diesmal ein kurzes Ritual mit viel Tanz und Getrommel und interessanten Kartenlegungen.

Natürlich durfte Essen und Trinken zum Abschluss auch nicht fehlen!

Fotos gibt es wie immer in unserer Galerie.

Die meisten Fotos stammen diesmal von Uta, danke dir!


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