Allgemein

Wetterkerze

Sabienes 27. August 2010

Wetterkerze

In den letzten Jahren stelle ich fest, dass die Gewitter, die über uns hinweg ziehen, immer heftiger werden.

Auch Tornados, welche ich in meiner Jugendzeit nur aus Wildwest-Filmen kannte, werden in unserer Region  häufiger.

Deswegen habe ich mir heute eine Wetterkerze gemacht.

Eigentlich habe ich sie besorgt! Unser Supermarkt hat sehr schöne, große, fast durchgefärbte schwarze Kerzen.
Diese habe ich mit einer Engelessenz gereinigt und dann verschiedene Spiralen als Schutzsymbol reingeritzt.
Zum Schluss wurde sie noch zwischen meinen Händen aufgeladen (das geht mit und ohne Reiki) und ihr “gesagt”, für was sie nun zuständig sein wird.

Nachdem ich sie angezündet hatte, hörte der Regen auf und ich sah über dem Spessart einen riesigen Regenbogen.

Rituale unserer Ahninnen

Sabienes 25. August 2010

Angeregt durch unser Gespräch (Bella, Sabine, Uta und ich) kam ich auf die Idee, mich mit den Ritualen unserer Gr0ßmütter und Urgroßmütter zu befassen.

Manches kennen wir noch aus Kindheitstagen:
“Eine schwarze Katze von links nach rechts bringt Unglück” oder das jemand aufs Holz klopft und dreimal “toi, toi, toi” sagt, um Böses fernzuhalten.
Mancherorts wurde bei Gewitter eine schwarze Kerze aufgestellt und wenn man beim Kochen gerade das Salzfass in den Händen hielt, wurde dreimal eine Brise Salz über die linke Schulter geworfen.

Unsere Großmütter wurden deswegen belächelt.

“Aberglaube”, hieß es allemal.

“Wir haben einen Blitzableiter!” beruhigte uns der Vater, der Wissenschaft und Technik mehr vertraute, als einer verstaubten Wetterkerze.

Und dennoch hat man vorsichtshalber beim nächsten Mal wieder auf Holz geklopft. Man weiß ja nie!

Ich denke, dass es in unserer Kultur viele alte Rituale gibt, die besonders bei Hochzeiten, Geburten und Unglücksfällen angewandt wurden. Aber sie geraten immer mehr in Vergessenheit.

Es würde mich deswegen sehr interessieren, was ihr noch so von euren Urahninnen wisst.
Und bin nun mal sehr gespannt!

Alle Götter sind ein Gott

Bella 21. August 2010

Dass der Monotheismus der heutigen Religionen aus dem Polytheismus der Naturreligionen “gewachsen” ist, lässt sich zwar nicht abstreiten, aber wieso sollte der Glaube an einen Gott, sowie dessen rituelle Verehrung, denn nur auf Grund dieser Tatsache die bessere Lösung sein?

Ich glaube der Monotheismus hat gerade mal die Quintessenz des Polytheismus erkannt, nämlich “Alle Götter sind ein Gott”. Die logische Schlussfolgerung daraus ist nicht “Na dann reicht es ja, wenn wir diesen einen Gott anbeten”, sondern “Gott gibt uns in seinen verschiedenen Erscheinungsformen die Möglichkeit ihn/sie/es besser zu begreifen und zu erfassen”. Denn Herz und Verstand werden vielmehr durch Bilder berührt, als durch ein Abstraktum. (Ein Mitglied unseres Kreises hat das an Lughnasadh noch viel schöner formuliert!)

Ich könnte hier an dieser Stelle auch ein Sachbuch empfehlen, um in dieses Thema weiter einzusteigen, aber dann würde ich mir und meinem letzten Satz, selbst widersprechen, denn ein Bild entsteht besser beim Lesen eines Romans. Eines Romans wie diesem:

die-nebel-von-avalon

Eigentlich dürfte er in der naturreligiösen Szene sehr bekannt sein. Aber ich scheue eigentlich nie die Mühe ihn trotzdem immer mal wieder zu erwähnen. Wenn du lieber Leser mich kennst und ich dir gegenüber dieses fantastische Buch noch nie erwähnt habe, möchte ich mich jetzt offizielle bei dir dafür entschuldigen.

Andererseits: Dieses Buch kommt gerade dann zu einem, wenn man dafür bereit ist. Also hoffe ich, dass ich mit diesem Beitrag jetzt die richtige(n) Person(en) erreiche.

Zu mir kam dieses Buch schon in jungen Jahren. Ich spielte ein Spiel am PC das hieß “The Sieg of Avalon” (es hatte eigentlich überhaupt nichts mit dem Buch zu tun, Avalon war in dem Spiel der Name einer Burg). Aber meine Mutter kam zufällig ins Zimmer und sprach mich darauf an. Sie hätte ein Buch das “so heißt”, welches sie mir ans Herz legte und ich war neugierig geworden und ließ es mir von ihr geben.

Als ich es gelesen hatte, war ich so begeistert, dass ich es auch gegenüber eine Schulkollegin erwähnte. Diese meinte nur es wäre eine Trilogie (was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste) welche sie persönlich nie besonders interessiert hätte und sie würde sie mir gerne schenken. Seit ich dieses Buch gelesen hatte, glaubte ich sowieso nicht mehr an Zufälle. Aber im Nachhinein ist das alles schon sehr mystisch gewesen.

Ein paar Tage später hielt ich alle drei Bücher in einer der typischen Umverpackungen für Trilogien in Händen. In meinem Buch waren die zwei anderen kein Stück erwähnt worden. Ich merkte auch schnell, weshalb: “Die Nebel von Avalon” ist zwar der dritte Band der Trilogie, aber er wurde als erstes geschrieben und die anderen zwei spielen zwar vor seiner Zeit (erzählen die Vorgeschichte) kamen aber erst viel später heraus. Sie heißen “Die Wälder von Albion” und “Die Herrin von Avalon”. Grundsätzlich kann man diese schon auch lesen, aber ich würde in jedem Fall zuerst “Die Nebel von Avalon” lesen und danach überlegen ob die Vorgeschichte von Interesse ist.

Was mich an “Die Nebel von Avalon” so begeistert, ist die Tatsache, dass eine Geschichte, von der jeder schon einmal gehört hat, nämlich die Sage um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde, diesmal aus der Sicht einer Frau erzählt wird. Nämlich von Artus Halbschwester Morgaine, die in den meisten uns bekannten Geschichten als böse Fee oder Hexe dargestellt ist. Nun wissen wir ja, dass das liebe Christentum gerne mal heidnische Anhänger in schlechtes Licht gerückt hat. Also ist die fiktive Darstellung der Autorin über eine “gute Morgaine” (die hinterher verteufelt wurde) gar nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen.

Zur Artus Zeit ist das Christentum noch neu und jung. Es hat schon viele Anhänger, aber viele Menschen (besonders die Ärmeren/Bauern) sind dem alten Glauben treu geblieben und die Priesterinnen und Druiden arbeiten noch im Hinter(/Unter)grund und sind ebenso Fädenzieher wie die christlichen Priester. Alles dreht sich wie so oft im Leben um Macht und um deren Umverteilung, insbesondere weg von der Frau und hin zu dem Mann.

Sicher ist es eine fiktive Geschichte, aber der Leser der hier ganz eintaucht und in der Lage ist durch den Schleier der Nebel zu sehen wird viel für sich gewinnen können. Ich möchte jetzt eigentlich auch nicht zu viel verraten. Die Quintessenz ist ja ganz oben schon erwähnt!

Mich hat dieses Buch von Anfang an im innersten meiner Seele angesprochen und es hat viel dazu beigetragen, wer ich heute bin und was ich glaube und auch voller Stolz praktiziere.

 

Mit den besten Empfehlungen

Eure Bella

 

P.S.: Hier könnte man es zum Beispiel ganz versandkostenfrei bestellen: Die Nebel von Avalon

Achso es gibt auch eine zweiteilige Fernseh-Verfilmung. Die kann man sich schon auch mal anschauen. Aber bitte zuerst das Buch lesen. Selbst in diesen “zwei Filmen” ist gerade mal 1/4 von dem Inhalt des Buches verarbeitet. In diesem Fall wirklich ganz wichtig: Erst Buch dann Film!

Feines Räucherwerk zu gewinnen!

Sabienes 19. August 2010

rauchwaren

Auf der Seite Windgeflüster von Holda gibt es feines, selbstgemachtes Räuchwerk zu gewinnen.

Ich bin zufällig auf diesem Blog gelandet, ich finde es eine tolle Idee, so etwas selbst zu machen und dann bei dawanda anzubieten.

Einfach weil es selbstgemacht ist …

Also viel Glück!

MondYoga

sabienes 17. August 2010

Neue Internetseite

 

Vor vielleicht 8 Jahren kam ich auf die Idee, meine täglichen Joga-Übungen nach den jeweiligen Mondständen auszuwählen.
2 Jahre später fasste ich meine gewonnen Erkenntnisse auf einer Internetseite zusammen. Für die Fotos besorgte ich mir eine Holzfigur, wie man sie auch zum Zeichnen verwendet, quälte sie in die jeweiligen Körperhaltungen, fixierte sie mit Draht und machte unendlich viele Fotos für diesen sehr aufwendigen Webauftritt: Internetseite Mondyoga
Ein Jahr nach dem Veröffentlichen war die Technik und das Design der Seite bereits überaltert.

Nun bin habe ich mich endlich daran gemacht, mein Projekt “Mondyoga” ein neues Gesicht zu geben.

Ich habe das ganze Paket in einen WordPress-Blog gesteckt, grundlegende Informationen über Joga und Mondyoga kann man unter den Links oben in der Menüleiste abrufen. Jeden Tag (oder fast jeden Tag) gibt es eine Joga-Übung (Asana) passend zum momentanen Mondzeichen.

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr euch dieses Projekt einmal anschaut.
Sagt mir, ob es euch gefällt. Und wenn es euch nicht gefällt, sagt mir bitte, warum.

Aber wenn es euch gefällt, möchtet ihr es vielleicht weiter verfolgen und weiter empfehlen.

Und hier noch mal die Adresse: www.mondyoga.de

Libellen beim Ritual

Bella 4. August 2010

Libelle_blau_3

Immer wieder begegnen uns mystische Tiere, gerne auch beim Ritual. Ich habe mal nach der Bedeutung der Libelle, die unser Lughnasadh begleitet hat, gegoogelt und folgendes herausgefunden:

Die Libelle schenkt Weisheit und warnt zugleich vor dem falschen Gebrauch des Wissens. Sie bringt die Weisheit der Tiefe und der Vergangenheit, die Kraft der Entwicklung, des Über-sich-Hinauswachsens und die Rückkehr des alten Wissens in einen neuen Zyklus. Sie verleiht uns die Kraft, unsere Gefühle zu beherrschen und so den wahren Kriegergeist zu entfalten. Da die Libelle mit dem Wesen des Wassers in Verbindung steht, stärkt sie die Intuition und das schnelle, gefühlsmäßige Handeln aus dem Gespür für die Dinge heraus. Sie bringt außerdem die Fähigkeit, Dinge ohne Worte zu verstehen und zu deuten, sowie die Kraft der klaren Abgrenzung. Ihre unvorhergesehenden Flugbewegungen verweisen auf die Kunst der Ablenkung und der Täuschung im Kampf. Außerdem haben wir mit ihr die Chance, altes Karma aufzulösen und uns frei zu machen von alten Bindungen, welche uns heute nicht mehr dienen.

Text von Esoterikforum.at, poster: “Nordluchs”, Author nicht angegeben. Bild von pixelio.dei  age 375018 redaktionelle Verwendung.

Handfasting

sabienes 18. Juli 2010

handfasting


Am 26. Juni haben wir anlässlich der Hochzeitsfeier von Bella und André zum ersten Mal ein Handfasting-Ritual durchgeführt.

Das Handfasting ist als Hochzeitszeremonie aus dem keltischen Raum überliefert. Der Höhepunkt dabei ist das gemeinsame Verknoten der Hände des Brautpaars.

Es fasziniert mich noch heute, wie sich das Ritual und dessen Ablauf seit den ersten Überlegungen bis hin zur Ausführung entwickelt, oder besser: verselbstständigt hatte. Mir scheint es heute so, als hätte dieses Ritual, nachdem es in unseren Köpfen entstanden war, den eigenen Willen gehabt, durchgeführt zu werden, und noch mehr: es wollte auf eine bestimmte Art und Weise ablaufen.

(Das ist alles ein bisschen sehr metaphysisch, ich weiß schon)

Auf jeden Fall war dies eine sehr starke, Energie geladene Zeremonie, bei der erwartungsgemäß etliche “andere” Wesenheiten mit zugegen gewesen sind.
Möge dies dem Brautpaar viel Glück und Segen auf ihrem gemeinsamen Weg geben.

Ich möchte hier absichtlich nicht den Ablauf des Rituals veröffentlichen.

Aber bedanken will ich mich bei den Betreibern der Seiten www.hexenpfad.de und www.paganforum.de für die Inspiration.

Und natürlich bei allen Mitwirkenden, besonders Marieluise und Uta, Laura für die schöne Musik und den vielen lieben Geistern, aus welchen Welten sie auch stammen.

Gebet für Litha

sabienes 18. Juni 2010

Gebet zu den Elementargeistern

Kinder des Waldes, der Blumen und Hecken,

Kinder der Lüfte und des Windes,

Kinder des Feuers und der Glut,

Kinder der Bäche und Teiche,

An euch richten wir die Bitte, an euch, die ihr euch zurückgezogen habt,

An euch die Bitte: Kehrt zurück.

Denn seht, ohne euch

Verkümmern die Bäume des Waldes,

werden entwurzelt von entgeisterten Orkanen.

Entseelte Fluten türmen sich dem Himmel entgegen.

Das Feuer der Hölle, gerufen von entwurzelten Menschen,

kann uns nicht wärmen, nur vernichten.

An euch das Versprechen. An euch, die zurückkehren möchtet,

An euch das Versprechen: Das Unsere zu tun,

die Erde euch und uns lebenswert zu machen.

Denn ohne eure lebendige Kraft ist alles tot.

(Roland Scholz)

Gänseblümchentinktur

sabienes 28. Mai 2010

Auf dem Blog vom Raabenweib gibt es ein Rezept für eine Gänseblümchentinktur.
Ich kopiere das jetzt mal hier rein, aber bitte besucht trotzdem ihren sehenswerten Blog!

Man nehme:

Ein dunkles Glas mit Gänseblümchenköpfen füllen,
mit Schnaps übergießen und 4 Wochen an einem dunklen Platz
stehen lassen.
Danach abseihen und in eine dunkle Flasche füllen.
Pro Tag 10-50 Tropfen für Erwachsene.
Für Kinder mit Wasser verdünnen!

Wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd, appetitanregend, krampfstillend, hustenlindernd, harntreibend und lässt Ödeme schwinden.

1 EL Blüten pro Tasse für Kindertee!

Jetzt muss ich mir nur noch eine Gänseblümchenwiese finden, die KEIN Hundeklo ist!

Singen im Rhythmus mit der Natur

Bella 13. April 2010

Zu unseren Ritualen gehört ein passendes Lied inzwischen zum festen Bestandteil.

Viele Lieder haben wir aus den Göttinnenklang-Archiven.

Einige Lieder passen theoretisch auf jedes Fest. (obwohl ich glaube, dass unser “Aufbruch-Lied”, dass wir ja so gut singen können, an Beltane nicht mehr so passend ist.)

Grundsätzlich hat man ja auch nicht immer die Zeit, ein “neumodisches” Wicca-Lied auswendig zu lernen.

Deshalb lege ich heute allen unsere eigenen Kinder- und Volkslieder ans Herz. Die Lieder haben auch sehr viel mehr Kraft, wenn man sie in seiner eigenen Muttersprache singt. Diese Lieder sind nicht nur tief mit dem Land verwurzelt auf dem wir Leben sondern auch mit unseren Seelen.

Hier ein schönes Archiv names Alojado:

Kategorie Jahr und Jahreszeiten

(Dort findet ihr auch zu fast allen Liedern Midi-Files. Sehr praktisch, wenn man die Melodie nicht mehr so genau im Kopf hat. Für alle die Noten lesen können – die gibt es natürlich auch + Akkorde z.B. für die Gitarrenbegleitung!)

DSC00755

Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich,
aber laßt jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind
und doch von derselben Musik erzittern.
Khalil Gibran, Der Prophet

Eure Bella

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