Allgemein

Eins sein mit der unendlichen Sonne

20. September 2012

Wir merken dieser Tage die schwindende Kraft der Sonne (extrem). Der ein oder andere hat vielleicht seine Heizung wieder in Betrieb genommen. In genau 3 Tagen halten sich Tag und Nacht die Waage. Danach zieht sich die Sonne zurück bis zum 21. Dezember – Der Wintersonnenwende – an der wir den Tod und die Wiedergeburt des Sonnengottes feiern. Doch wir können die Sonne in der Zeit, in der sie sich zurück zieht, in unseren Herzen tragen und bewahren. Hier ein tolller Gesang der Lakota:

Wir sind Eins /Lasst uns eins sein mit der unendlichen Sonne.

Für immer. Für immer. Für immer.

Von der Göttinn…

2. September 2012

…für eine halbe Stunde Ruhe und Gelassenheit.

Spirituelle Kunst

20. Juli 2012

Mayapyramide

Eigentlich gibt es ja keine Zufälle.

Aber wie könnte man es sonst umschreiben, wenn man mit mindestens 3 Fragezeichen im Gesicht bei einer Freundin auf der Terrasse sitzt und plötzlich wie aus heiterem Himmel auf eine Person trifft, die einen ein ganzes Stückchen weiter katapultiert?

So erging es mir Ende April.

Damals lernte ich Peter Schwab kennen, Malermeister und Künstler aus Rosenheim.

Er erzählte mir damals von seiner wunderbaren Reise nach Mexiko, wo er einen Schamanen und Heiler traf.

Von diesem Mann, Ricardo, erhielt er Copal, ein seltenes Harz, dass dort in einem bestimmten Ritual gewonnen wird.

Ich bekam ein Stückchen Copal geschenkt, das wiederrum wir auf unserem wunderbaren Betriebsausflug in den Allgäu in einem Ritual verwendet haben.

Wir haben dieses Ritual während des Venustransits durchgeführt, es war vom Ablauf und von der Stimmung ganz anders, als unsere bisherigen Rituale.
Und ich hoffe sehr, dass wir damit der Welt – oder erstmal uns, was ja schon mal ein kleiner Schritt wäre – ein bisschen haben helfen können.

Peter und seine Frau Maresa haben ein Künstleratelier in Thansau bei Rosenheim.

Dort stellen sie ihre Bilder aus, bieten Workshops an und organisieren Veranstaltungen.

Ich möchte euch bei dieser Gelegenheit ganz besonders deren Internetseite www.lebenskunst-maresa.de ans Herz legen.

Vielleicht seid ihr genauso inspiriert von deren Arbeiten, wie ich es bin.

Mittsommer-Nachts-Grüße

21. Juni 2012

Die Schleier zur Anderswelt öffnen sich. Und ich habe eine Elfe kolloriert. Ich wünsche auch eine schöne (kurze) Nacht und bin in Gedanken bei Euch.

Eure Bella

Eindrücke

17. Juni 2012

Die Berge

Gott hat die Berge einst
für sich allein geschaffen,
ob ihrer Schönheit
Tür zum Himmel sie benannt.

Dann wollte er den Menschen
teilhaben lassen an seiner
wunderbaren Schöpfung und
gab ihm die Berge zum Geschenk.

Heute sind sie vielerorts
ein Weg zu sich selbst geworden,
ein heiliger Ort voll Magie
und Ruhepol geschundener Seelen.

© Franz Christian Hörschläger

(Danke für unseren schönen Betriebsausflug)

Öffnen wir unsere Herzen für den Venus-Durchgang…

9. Mai 2012

…und erkennen wir (wieder) wie alles miteinander verknüpft ist.

Die weißen Gestalten

13. Februar 2012

Den Frühling – man erahnt ihn schon,

auch hat man ihn gerochen.

Gefrorene Erde ihn noch verbirgt,

doch lauscht man, hört man’s leise pochen.

 

Horch, was ist das für ein Laut,

meines Herzens vertrauter Klang.

Tak, tak, tak – kommt es auf mich zu,

das Pferdlein mit Brigid am Waldrand entlang.

 

Welch ein Anblick – die weißen Gestalten,

durch eisige Landschaft sie ziehn’.

Und jeder Huf der den Boden berührt,

lässt den Frost des Winters der Erde entfliehn’.

 

Grau zu Braun – so wechseln die Farben.

Sie ziehen vorüber, ganz unbeschwert.

Man hört ein Vöglein sein Lobpreis singen.

Kommt, preist auch ihr – Brigid auf dem Pferd.

 

ein Gedicht von Isabella Eisen

in Erinnerung an ein schönes Imbolc 2012

Imbolc

Die Einstellung zur Jahreszeit

1. November 2011

Hallo Ihr Lieben,

anlässlich der Zeitumstellung und unseres Samhain-Rituals letzten Sonntag (auf das ich zwar jetzt nicht näher eingehen werde, aber es war sehr schön!) habe ich mir Gedanken gemacht über die nasse, dunkle, kalte Jahreszeit, die für mich jetzt so richtig angefangen hat und von der ich immer behaupte, dass ich sie lieber mag als die andere Hälfte des Jahres.

Meistens wenn ich jemanden erzähle, dass ich den Herbst und den Winter als Jahreszeit bevorzuge, stoße ich auf Unverständnis. und Kommentare wie: “Also nein, ich bin immer froh, wenn das vorbei ist.”

Auf der Suche im Web nach Statistiken darüber welche Jahreszeit die bevorzugte ist, bin ich dann überraschenderweise auf einen ganzen Haufen von Menschen gestoßen die auf die Frage “Sommer oder Winter?” mit  “Ganz klar – Winter!” antworteten.

Also habe ich es vielleicht immer nur den falschen Menschen erzählt, dass ich den Winter mag?

Begründungen der Personen , die den Winter bevorzugen enthielten meistens:

-Gemütlichkeit im Warmen

-einkuscheln

-warme Getränke

-Weihnachtsmarkt

oder wenn sie sich auf den Herbst bezogen:

-die Farbenpracht der Natur

-Spaziergänge

-die gute Luft

Aber eine Aussage gefiel mir am besten: Jede Jahreszeit hat ihre Vorzüge und es kommt immer auf die eigene Einstellung dazu an und was man daraus macht. Vielleicht habe ich ja einfach nur eine bessere Einstellung zum Winter. Die kann natürlich daher rühren, dass ich im Januar Geburtstag habe und dass ich Weihnachten sehr gerne mag und an diesen beiden Tagen immer reichlich beschenkt wurde. Demnach habe ich mir meine gute Einstellung zum Winter vielleicht nicht selbst erarbeitet. Sondern es hat sich einfach so ergebn.

Ich könnte zwar nicht von mir behaupten, ich würde den Sommer hassen, aber ich werde mir jetzt etwas mehr Mühe geben meine Einstellung zum Sommer zu verbessern. Dann kann ich das nächste mal sagen: “Ich finde alle Jahreszeiten schön!” , wenn das Thema mal wieder aufkommen sollte und so vielleicht dem ein oder Anderen einen Denkanstoß geben.

 

Auf jeden Fall wünsche ich euch allen eine schöne “dunkle Jahreszeit”,

genießt die kuscheligen Momente,

Eure Bella

(Bild: Kürbis und Fackel, 31.10.2011 Samhain)

Handfasting 2011

20. Juni 2011

Sommerblüten

„Eine große Liebe ist eine Lebensleistung, die über einen sehr langen Zeitraum erbracht wird.
Je länger wir zusammen sind, umso mehr fühlen, denken und handeln wir gemeinsam.”

Ein Handfasting bei einem Paar, dass schon mehrere Jahre verheiratet ist, hat eine andere Qualität, als bei Frischvermählten.

Eigentlich wird dabei bestätigt, was beide Eheleute längst wissen.
Und um einen Segen gebeten, den beide längst haben.

Es ist eine schöne Geste, auf diese Art und Weise sein Eheversprechen zu erneuern!

Opfer für Naturgeister

1. Juni 2011

Waldgeister

Immerwieder höre und lese ich von Opfergaben in Form von Milch oder Kuchen oder Schnaps an Naturgeister.
Ich bin da immer ein bisschen im Zwiespalt, wenn ich mir das vorstelle.
Einerseits wird dies von Menschen praktiziert, von denen ich eine hohe Meinung habe und deren Urteil ich schätze.
Andererseits hat mich immer wieder irgendwas davon abgehalten, dies auch so zu handhaben.

Ich habe das bisher auf meinen Geiz geschoben ….

Und heute kam mir folgende Geschichte in den Sinn:

Stellen wir uns mal vor, wir hätten einen lieben Großvater, der nun seinen 90. Geburtstag feiert.
Der Opa hat sich früher für Autos interessiert und da wir über genügend Geld verfügen, schenken wir ihm einen schönen roten Sportflitzer, z.B. einen Jaguar.
Er wird sich natürlich freuen und sich überschwenglich über dieses noble Geschenk bedanken.
Er wird dem Pfarrer, dem Friseur und dem Zahnarzt davon erzählen und auch ein bisschen stolz sein.
Aber er wird so ein Höllenteil wahrscheinlich niemals fahren. Seine Knie und seine Hüfte ächzen unüberhörbar bei dem Versuch, sich in die Sportsitze zu zwängen; er traut seiner Sehkraft und seinem Reaktionsvermögen nicht mehr, hat vielleicht den Führerschein bereits abgegeben.
Vor allen Dingen aber hat sich seine Zeit geändert! Es ist ihm nicht mehr wichtig, es bereitet ihm keine Freude, keinen Genuss mehr.
Er hat nun andere Vorstellungen, Sorgen, Gedanken.
Trotzdem freut er sich und ist dankbar, weil er sich geehrt und geliebt fühlt.

Und nun stellen wir uns mal vor, wir haben kleine Kinder, die auch dem Opa, ihrem Ur-Opa, zum 90. Geburtstag gratulieren.
Die haben halt kein Geld.
Aber das älteste Kind malt ein schönes Bild mit einer Blumenwiese und einer Sonne.
Und das Jüngste kann noch nicht malen, schlingt dafür seine Ärmchen um den Hals des alten Mannes und flüstert ihm ins Ohr: “Du bist der beste Opa der Welt!”

So meine ich das.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein ätherisches Wesen sich für Schnaps interessiert.

Aber es nimmt unsere Zuneigung, unseren Respekt und unsere Dankbarkeit zur Kenntnis.

P.S. Ich werde weiterhin Blumensamen streuen …

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