Keltische Spirale

"Was feierst du? Wir feiern das Leben!"
Wachstum und Vergänglichkeit begegnen uns in unserem Leben, sowie im immer währenden Kreislauf der Natur.
Diese bietet uns, durch ihre sichtbaren Punkte der Wandlung, Anlass in unser Innerstes zu spüren und dadurch die kleinen und großen Veränderungen in unserem Leben zu meistern.

Handfasting

sabienes 18. Juli 2010

handfasting


Am 26. Juni haben wir anlässlich der Hochzeitsfeier von Bella und André zum ersten Mal ein Handfasting-Ritual durchgeführt.

Das Handfasting ist als Hochzeitszeremonie aus dem keltischen Raum überliefert. Der Höhepunkt dabei ist das gemeinsame Verknoten der Hände des Brautpaars.

Es fasziniert mich noch heute, wie sich das Ritual und dessen Ablauf seit den ersten Überlegungen bis hin zur Ausführung entwickelt, oder besser: verselbstständigt hatte. Mir scheint es heute so, als hätte dieses Ritual, nachdem es in unseren Köpfen entstanden war, den eigenen Willen gehabt, durchgeführt zu werden, und noch mehr: es wollte auf eine bestimmte Art und Weise ablaufen.

(Das ist alles ein bisschen sehr metaphysisch, ich weiß schon)

Auf jeden Fall war dies eine sehr starke, Energie geladene Zeremonie, bei der erwartungsgemäß etliche “andere” Wesenheiten mit zugegen gewesen sind.
Möge dies dem Brautpaar viel Glück und Segen auf ihrem gemeinsamen Weg geben.

Ich möchte hier absichtlich nicht den Ablauf des Rituals veröffentlichen.

Aber bedanken will ich mich bei den Betreibern der Seiten www.hexenpfad.de und www.paganforum.de für die Inspiration.

Und natürlich bei allen Mitwirkenden, besonders Marieluise und Uta, Laura für die schöne Musik und den vielen lieben Geistern, aus welchen Welten sie auch stammen.

Gebet für Litha

sabienes 18. Juni 2010

Gebet zu den Elementargeistern

Kinder des Waldes, der Blumen und Hecken,

Kinder der Lüfte und des Windes,

Kinder des Feuers und der Glut,

Kinder der Bäche und Teiche,

An euch richten wir die Bitte, an euch, die ihr euch zurückgezogen habt,

An euch die Bitte: Kehrt zurück.

Denn seht, ohne euch

Verkümmern die Bäume des Waldes,

werden entwurzelt von entgeisterten Orkanen.

Entseelte Fluten türmen sich dem Himmel entgegen.

Das Feuer der Hölle, gerufen von entwurzelten Menschen,

kann uns nicht wärmen, nur vernichten.

An euch das Versprechen. An euch, die zurückkehren möchtet,

An euch das Versprechen: Das Unsere zu tun,

die Erde euch und uns lebenswert zu machen.

Denn ohne eure lebendige Kraft ist alles tot.

(Roland Scholz)

Gänseblümchentinktur

sabienes 28. Mai 2010

Auf dem Blog vom Raabenweib gibt es ein Rezept für eine Gänseblümchentinktur.
Ich kopiere das jetzt mal hier rein, aber bitte besucht trotzdem ihren sehenswerten Blog!

Man nehme:

Ein dunkles Glas mit Gänseblümchenköpfen füllen,
mit Schnaps übergießen und 4 Wochen an einem dunklen Platz
stehen lassen.
Danach abseihen und in eine dunkle Flasche füllen.
Pro Tag 10-50 Tropfen für Erwachsene.
Für Kinder mit Wasser verdünnen!

Wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd, appetitanregend, krampfstillend, hustenlindernd, harntreibend und lässt Ödeme schwinden.

1 EL Blüten pro Tasse für Kindertee!

Jetzt muss ich mir nur noch eine Gänseblümchenwiese finden, die KEIN Hundeklo ist!

Im Reich der Naturgeister

Sabienes 26. Mai 2010

Im Reich der Naturgeister

Dieses wunderschöne Tarotdeck von der Autorin Jeanne Ruland und der Künstlerin Iris Merlino galt eine Zeitlang als vergriffen und wurde nun endlich vom Schirner Verlag neu aufgelegt.

Es enthält neben einem Anleitungsbuch 56 Karten zu den verschiedenen Naturgeistern oder Naturwesen, wie Devas, Sylven, Undinen, Kobolde usw. .
Dabei werden die Beschreibungen niemals oberflächlich, die hochinspirierten Bilder niemals kitschig (außer vielleicht bei den Zwergen … aber irgendwie müssen die wohl so aussehen)

Im Moment lege ich mir damit fast jeden Tag eine Tageskarte, man könnte auch größere Legungen damit veranstalten, wenn man das möchte.

Gerade an Litha (Sommersonnwende) sind die Grenzen zur Anderwelt sehr durchlässig. Es ist bestimmt keine schlechte Idee, dieses Deck mit in das Litha-Ritual mit einzubauen.

Walpurgisnacht

sabienes 30. April 2010

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
laßt uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
kommt! Kommt! Kommt!

Johann Wolfgang von Goethe

Ein schönes Beltane allerseits!

Singen im Rhythmus mit der Natur

Bella 13. April 2010

Zu unseren Ritualen gehört ein passendes Lied inzwischen zum festen Bestandteil.

Viele Lieder haben wir aus den Göttinnenklang-Archiven.

Einige Lieder passen theoretisch auf jedes Fest. (obwohl ich glaube, dass unser “Aufbruch-Lied”, dass wir ja so gut singen können, an Beltane nicht mehr so passend ist.)

Grundsätzlich hat man ja auch nicht immer die Zeit, ein “neumodisches” Wicca-Lied auswendig zu lernen.

Deshalb lege ich heute allen unsere eigenen Kinder- und Volkslieder ans Herz. Die Lieder haben auch sehr viel mehr Kraft, wenn man sie in seiner eigenen Muttersprache singt. Diese Lieder sind nicht nur tief mit dem Land verwurzelt auf dem wir Leben sondern auch mit unseren Seelen.

Hier ein schönes Archiv names Alojado:

Kategorie Jahr und Jahreszeiten

(Dort findet ihr auch zu fast allen Liedern Midi-Files. Sehr praktisch, wenn man die Melodie nicht mehr so genau im Kopf hat. Für alle die Noten lesen können – die gibt es natürlich auch + Akkorde z.B. für die Gitarrenbegleitung!)

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Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich,
aber laßt jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind
und doch von derselben Musik erzittern.
Khalil Gibran, Der Prophet

Eure Bella

Kochen im Rhythmus mit der Natur

sabienes 5. April 2010

Vier-Jahreszeiten-Pfanne - noch ohne Käse

Vier-Jahreszeiten-Pfanne - noch ohne Käse

Laut meines Sohnes ist die Vier-Jahreszeiten-Pfanne das einzig Vernünftige, das in einem Jahr Hauswirtschaftsunterricht heraus gekommen ist.
Das Rezept ist ein bisschen in die familiäre Vergessenheit geraten, aber als ich es letzthin einmal wieder gekocht habe, fiel mir erst auf, wie gut dieses leckere Essen zu unserem Thema passt.

Hier schnell mal das Rezept für 4 Personen:

- 400 gr. Hackfleisch mit 1 Zwiebel und Knoblauch anbraten, ordentlich würzen und dann zur Seite stellen

- 300 gr. Champignons halbieren und mit 1 Zwiebel anbraten, würzen und dann zur Seite stellen

- 4 Eier zu einem Rührei zerklöppeln, würzen, anbraten

- jetzt reicht der Platz in der Pfanne, um noch gleichzeit 1-2 Tomaten und 1 halbe Paprika zu dünsten

- nun schafft ihr noch ein bisschen Platz in der Pfanne und tut das Hackfleisch und die Champignons wieder dazu

Vier-Jahreszeiten-Pfanne - nun mit Käse

Vier-Jahreszeiten-Pfanne - nun mit Käse

- ihr könnt noch verschieden Kräuter verwenden, z.B. Schnittlauch für die Eier, Rucola und Basilikum über die Tomaten usw.

- jetzt kommt noch geriebener Käse drüber. Den kann man dann mit Deckel bei abgeschalteter Herdplatte schmelzen lassen. Fertig!

Dazu kann man Salat und/oder Nudeln servieren.
Achtet bitte auf biologisch einwandfreie Zutaten (wenns irgendwie geht)

Die Eier entsprechen dem Frühling.
Tomaten und Paprika entsprechen dem Sommer.
Die Champignons entsprechen dem Herbst.
Das Fleisch entspricht dem Winter.

Schön an diesem Gericht, dass jeder in meiner kapriziösen Familie hier sein Lieblingsessen findet.

Zum Beispiel mag mein Mann keine gebratenen Tomaten und Paprika. Und er ist auch nicht unbedingt der Sommer-Fan.
Mein Jüngster hasst Pilze und steht auf Frühling und Sommer.
Mein Ältester, ein Wintergeborener, liebt das Fleisch.

Ich esse alles gerne, vielleicht habe ich auch schon sämtliche Transformationen hinter mich gebracht? ;-)

Lasst es euch schmecken!


Brauchen wir die blöde Sommerzeit?

Bella 31. März 2010

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Aus aktuellem Anlass, zitiere ich aus Wikipedia:

Die Idee einer jährlichen Zeitumstellung wurde erstmals im Jahre 1784 von Benjamin Franklin in einem Brief über „die Kosten des Lichtes“ an die Herausgeber einer Pariser Zeitschrift erwähnt, in dem er den hohen Verbrauch an Kerzen kritisierte. Angesichts des humorvollen Charakters des Textes ist allerdings nicht klar, ob es sich um einen ernsthaften Vorschlag Franklins handelte.[1]

Eine der offiziellen Begründungen für die Einführung der Sommerzeit war die Einsparung von Energie. Diese ist allerdings fraglich und bis heute umstritten. Beispielsweise haben kalifornische Wissenschaftler 2008 in einer neueren Untersuchung durch dreijährige Beobachtung des Stromverbrauchs von 7 Millionen Haushalten in Indiana, wo die Sommerzeit erst 2006 eingeführt wurde, festgestellt, dass der Stromverbrauch nach der Umstellung auf die Sommerzeit um 1 bis 3 Prozent anstieg. So könne das ursprünglich verfolgte Ziel der Energieeinsparung durch die Sommerzeit nicht erreicht werden. Demnach falle die Energiebilanz sogar negativ aus, da „geringfügige Einsparungen im Frühjahr einem umso stärkeren Stromverbrauch im Spätsommer und Herbst“ entgegenstünden. Insbesondere ein erhöhter Heizbedarf in den frühen Morgenstunden und eine stärkere Nutzung von Klimaanlagen an den längeren Nachmittagen und warmen Sommerabenden fallen negativ ins Gewicht. Die Einwohner Indianas zahlten rund 8,6 Millionen US-Dollar pro Jahr mehr für den zusätzlichen Energieverbrauch. Die Verfasser der Studie, die Wirtschaftswissenschaftler Matthew Kotchen und Laura Grant von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara, berechneten zudem die Kosten der stärkeren Umweltverschmutzung für die Gesellschaft auf jährlich 1,6 bis 5,3 Millionen Dollar.[27]

Dass die erwünschte Energieeinsparung auch in Deutschland nicht erreicht wurde, bestätigte am 18. Mai 2005 die Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion.[28] Das Umweltbundesamt stellte keine positiven Energiespareffekte fest, da die Einsparung an Strom für Beleuchtung durch den Mehrverbrauch an Heizenergie durch die Vorverlegung der Hauptheizzeit „überkompensiert“ werde.[29] Der zunehmende Einsatz von Energiesparlampen würde diesen Effekt in Zukunft zudem weiter verstärken.[30] Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft.[31]

Während Befürworter der Sommerzeit argumentieren, es sei für die Menschen vorteilhaft, abends länger bei Tageslicht die Freizeit gestalten zu können, wodurch ihre Produktivität erhöht werde, argumentieren die Gegner, die Anpassung an den neuen Tagesrhythmus dauere mindestens mehrere Tage, sei gesundheitsschädlich und verringere während der Umstellungsphase die Produktivität. Es lägen physiologische Studien vor, nach denen einige zirkadian schwankende Hormonspiegel, ähnlich dem des Stresshormons Kortisol, bis zu viereinhalb Monate brauchten, um sich vollständig den neuen Gegebenheiten anzupassen (bei einstündiger Zeitumstellung gegen die natürliche Rhythmik, also nach Art der gängigen Sommerzeit) – in umgekehrter, „natürlicher“ Richtung (also bei Eintritt der „Winterzeit“) dauere diese Anpassung nur ca. zwei Wochen. Ob allein diese Hormonspiegelschwankungen bereits krankheitsfördernd wirken, sei jedoch nicht belegt.

Anmerkung: Es wird davon ausgegangen, dass der natürliche Rhythmus unserer inneren Uhr auf einen längeren Tag (25-Stunden-Tag) als den 24-Stunden-Tag programmiert ist. Deshalb kann unsere innere Uhr auf relativ „natürliche“ Weise unseren Tag verlängern, aber es fällt ihr sehr schwer, die Tageslänge zu verkürzen (siehe dazu auch: Jetlag).

Mediziner haben negative Auswirkungen der Zeitumstellung festgestellt, da sich die Anpassung des chronobiologischen Rhythmus des Organismus als problematisch herausgestellt hat.[32] Besonders Menschen mit Schlafstörungen oder organischen Erkrankungen haben hier offenbar größere Schwierigkeiten.

Ob die Zeitumstellung einen Einfluss auf die Zahl der Verkehrsunfälle in der Umstellungsphase hat, ist nicht klar; Untersuchungen dazu kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen.[33][34] Die Unfallquote ist während der Sommerzeit insgesamt niedriger.[35][36]

Nach einer Studie von Imre Janszky und Rickard Ljung erhöht die Umstellung auf die Sommerzeit das Herzinfarktrisiko.[37]

Aus der Landwirtschaft ist bekannt, dass die Milchkühe ein bis zwei Wochen benötigen, um sich auf die neuen Melkzeiten umzustellen. Besonders bei der Herbst-Zeitumstellung ist der veränderte Tagesablauf auf den Höfen am lauten Muhen einiger Kühe morgens deutlich zu verfolgen. Bei der Frühjahrsumstellung ist die Milchleistung einige Tage lang geringer. Die meisten Landwirte verteilen inzwischen die Zeitumstellung für das Melken über mehrere Tage, um so das Problem zu mildern.

(das waren natürlich nur ein paar Absätze, den ganzen Artikel gibt es hier)

Jetzt hätte ich von euch ganz gerne mal eure Meinung zu dem Thema gewusst!

Also ran an die Tasten :)

Fotos

Bella 30. März 2010

Trara!

Ich habe die Fotos von unserem Ostara-Ritual veröffentlicht.

HIER könnt ihr sie euch ansehen (oder oben über den Link ‘Galerie’ gehen)

Ostara 2010

sabienes 29. März 2010

Baumkronen

Oder: Frauen allein im Wald und das noch in aller Frühe!

Denn wir wollten den Morgen von Anfang an erleben (was uns auch fast gelungen ist!)

Die Fotos von Uta werde ich noch veröffentlichen, erstmal muss dieses hier reichen.

Und wer die Yoga-Übungen für den Gleichgewichtssinn (Ostara ist ja Tag- und Nachtgleiche, da kann man sich mal um seinen Gleichgewicht bemühen, um ins selbige zu gelangen) nachturnen will, kann sich hier die  Asanas anschauen:

Arm – und Beinstreckung

Baum

Brustexpander

Ich bin ja mal sehr gespannt, ob die Blumenzwiebeln und -samen aufgehen werden!

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